Wenn man an Poker denkt, kommen einem Bilder von verrauchten Hinterzimmern mit älteren, Zigarre rauchenden Männern, die sich um einen Tisch versammelt haben, in den Sinn. Natürlich gibt es noch die andere Szene, in der in einem glamourösen Casino Poker gespielt wird. Die Männer tragen Smokings und die Frauen lange teure Kleider. Beide Szenen haben sich in unser Bewusstsein eingebrannt, denn in Filmen werden diese gerne gezeigt. Doch auch wenn diese Art von Filmen nicht neu sind und vielleicht bei vielen den Wunsch geweckt haben zu spielen, steigt das Interesse an diesem strategischen Spiel erst seit ein paar Jahren sichtbar. Die Gründe für diesen Trend sind vielfältig und sollen in diesem Beitrag zum Teil behandelt werden.

Wer Poker spielt, ist klar, oder?

Wer beim Pokerspielen in Szene gesetzt wird, ist doch klar, oder? Meist sind es, wie eingangs erwähnt, Männer. Doch ist dieses Bild nicht schon längst überholt. Sind Frauen nicht ebenfalls bereits heute ein fester Bestandteil der Poker Community? Vier Prozent der professionellen Pokerspielerinnen sind Frauen. Diese Zahl zeigt deutlich, dass es zwar eine geringe Anzahl ist, sie jedoch keineswegs so klein bleiben wird. Der Trend geht jedenfalls in die Richtung, dass sich immer mehr Frauen für das Spiel am Tisch interessieren. Vor allem Aktionen, zu denen #Queenrules gehört, zeigen deutlich, wie viele junge Frauen an dem Spiel interessiert sind. Nicht nur das, denn besonders erfolgreiche Frauen verdeutlichen, wie sich dieser Paradigmenwandel langsam aber stetig vollzieht. Liegt es hinsichtlich der festgefahrenen Rollenbilder nicht auf der Hand, dass Frauen mindestens genauso erfolgreich Poker spielen können wie Männer. Denn neben Disziplin erfordert dieses Spiel Geduld und diese ist, wie bei Männern, bei dem einen Menschen mehr und beim anderen weniger ausgeprägt.

Wer sich an den Tisch traut, braucht Mut

Ob online oder live, es zählt stets die gleiche Devise, wer sich an den Tisch setzt, der braucht vor allem eines: Mut. Denn hier geht es um Geld, echtes Geld und – was hinzukommt – viel Geld. Zocken kann jeder, doch ein Spiel mit Strategie und Köpfchen zu spielen, dazu braucht es mehr, als man denkt. Auch hier wird die Tendenz für viele, sich in den online Pokerraum „zu setzen“, wieder einmal erkennbar. Denn es braucht Konzentration und Ruhe, um sich auf das zu fokussieren, was wichtig ist, denn Poker ist nicht nur ein Glücksspiel. Neben Spielautomaten und Roulette sollte man als Pokerspieler mehr auf dem Kasten haben, als auf eine Glückssträhne zu hoffen. Wahrscheinlichkeitsrechnung gehört dabei definitiv auch dazu. Wer nicht ganz so fit ist, der sollte dieses Spiel eventuell zunächst mit Freunden in kleiner Runde studieren und trainieren, bevor er oder sie sich an einen Tisch mit Pokerspielern setzt, die dieses Spiel im Schlaf beherrschen.

Pokerschulen und Lektüren

Sich selbst das Spielen beizubringen, kann etwas dauern, doch die Geduld und Ausdauer wird sich vielleicht auszahlen. Zahlreiche kostenlose Pokerkurse bietet das Netz. Zudem könnten vor allem E-Zines hilfreich sein, um auf dem neusten Stand zu sein, was die Entwicklungen in der Pokerwelt angeht. Auch die Anmeldungen auf Casino Seiten, die sich auf das Pokerspielen konzentrieren, könnten hilfreich sein. Newsletteranmeldungen, auch wenn man dies nicht so gerne tut, könnten wichtige Informationen auf diesem Themengebiet beisteuern. Vorausgesetzt natürlich der Newsletter ist inhaltlich wertvoll. Befasst man sich eingehend mit diesem Thema, kann man sich durchaus auf diesem Gebiet selbst schulen und fortbilden. Abschließend kann man jedoch noch so viel Theorie lernen: Wenn man sich nicht an den Pokertisch setzt und spielt, nützt das alles nicht.